Tradation des Kartenlegens - Kipperkarten
Die alte Tradition des Kartenlegens übt nach wie vor für viele Menschen eine gewisse Faszination aus. Vor allem bei verschiedenen persönlichen Problemen wird oft der Rat eines erfahrenen Kartenlegers in Anspruch genommen, um mit ihm und mithilfe von unterschiedlichen Legekarten Lösungen zu finden. Eine diese Kartenarten sind die so genannten Kipperkarten, benannt nach ihrer Erfinderin Susanne Kipper. Dabei handelt es sich um Zigeunerkarten, wobei ihre Bilder immer wieder verändert wurden und deshalb mehrere verschiedene Kartendecks in Verwendung sind. Gemeinsam ist ihnen allen aber, dass die Bilder zwar klar und einfach erscheinen, allerdings mit vielen für den Laien nur schwer ersichtlichen Details, die nur von einem routinierten Kartenleger zu deuten sind. So werden Personen und Ereignisse aus dem Leben der jeweiligen ratsuchenden Person mithilfe der Kipperkarten auf ihre tiefere Bedeutung hin analysiert und ganz konkrete Zukunftsprognosen erstellt. Das ist auch ein Grund dafür, warum die Kipperkarten eine solche Faszination ausüben, ermöglichen sie doch eine ganz gezielte Hilfestellung durch genaues Herauslesen der tieferen Bedeutung der jeweiligen Symbolik. Dadurch lassen sich ziemlich genaue Voraussagen für die Zukunft erstellen. Es lassen sich bestimmte Dinge eben nicht erzwingen, vor allem, was bestimmte Lebensprozesse und wichtige Entscheidungen betrifft. Kipperkarten sind alles in allem eine praktische Hilfestellung für manche Menschen, um ihr Schicksal liebevoll in gewisse Bahnen zu lenken, indem sie selbst regulierend eingreifen können. Die Karten sind dabei nicht viel mehr als das auslösende Instrumentarium zu mehr Glück und Zufriedenheit.
Personenkarten
Ganz im Gegensatz zum Beispiel zu den Tarotkarten, die vor allem die seelischen Zustände widerspiegeln. Ein Kartendeck besteht bei den Kipperkarten aus 36 Karten, wobei darunter viele so genannte Personenkarten sind. Diese nehmen Bezug auf die Menschen im Umfeld des Fragestellers und stellen Charaktereigenschaften und Lebenssituationen dar.Das Kipperkartendeck beim Kartenlegen
Zwölf Karten beziehen sich auf das Berufsleben und vier Karten auf die Gefühlsebene. Daneben beinhaltet ein Kipperkartendeck noch Positiv- und Negativkarten, wobei es nur sieben "schlechte" Karten gibt. Für sich alleine hat so eine Positiv-oder Negativkarte noch keine konkrete Aussagekraft.Prognosen der Kartenleger
Erst durch das Zusammenspiel mit den umliegenden Karten können vom Kartenleger genaue Prognosen bzw. Aussagen getroffen werden. Dies setzt allerdings ein hohes Maß an Kombinationsgabe und Intuition voraus, wie es ein Kartenleger nur durch langjährige Erfahrung erlangen kann. Deshalb ist es gerade für Kartenleger-Neulinge am Anfang besonders schwierig, mit Kipperkarten umzugehen. In der Regel treffen die Prognosen für fremde Personen weit konkreter zu als bei sich selbst und dies kann gerade anfangs für den angehenden Kartenleger irritierend sein. Doch mit zunehmender Erfahrung wird es immer leichter, die Symbolsprache der Kipperkarten intuitiv zu erfassen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Dabei gibt es immer mehrere Möglichkeiten, die für den Ratsuchenden für die Bewältigung seiner Probleme hilfreich sein können. Grundsätzlich werden von einem seriösen Kartenleger, der mit Kipperkarten arbeitet, auch nur Wege aufgezeigt, die letztendlich vom Fragenden selbst als für ihn richtige Lösung akzeptiert werden können. Unangenehme Voraussagen oder gar zu erwartende Todesfälle oder Ähnliches wird ein verantwortungsvoller Kartenleger auf gar keinen Fall in Aussicht stellen, vielmehr geht es ihm darum, den Menschen, die bei ihm Rat suchen, einen Leitfaden zur Lösung ihrer Probleme mitzugeben. Beim Kartenlegen mit den Kipperkarten geht es also in erster Linie darum aufzuzeigen, wohin der Weg führt, wenn man seine bisherigen Lebensgewohnheiten und -einstellungen beibehält.
